Donnerstag, 26. Februar 2009

2. Auftrag

Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Zeitungen

Jeden Abend schaue ich um 20 Uhr die SF Tagesschau. Ich habe daher bewusst auf Nachrichten geachtet, welche mit dem Klimawandel zu tun haben.

In einen Betrag der Tagesschau ging es um das Eisschmelze an den Polen und dass nirgends auf der Welt die Klimaerwärmung dramatischere Folgen haben kann als am Nord- und Südpol. Forscher haben die Eisdichte mit Bohrmaschinen gemessen und dabei herausgefunden, dass in der Antarktis die Gletscher schneller schmelzen, als bislang angenommen worden war. So genau war die Eisdichte noch nie unter die Lupe genommen worden. Es wurde festgestellt, dass die Erwärmung des Südpols viel schneller voran geht, als bislang vermutet worden war. Die Temperatur am Südpol ist in den letzten 50 Jahren um 0,5 Grad gestiegen. In dem neuen Bericht zum Internationalen Polarjahr 2007/08 heisst es, dass eine der Folge des Eisschmelzens der Anstieg des Meeresspiegels sein könnte. Dies wiederum habe Konsequenzen für die ganze Welt, wie zum Beispiel (noch) mehr Naturkatastrophen oder mehr Trockenperioden in Afrika. Anders als angenommen erwärmt sich demnach der gesamte westliche Teil des Kontinents.

Mich hat dieser Bericht sehr beängstigt. Und dabei hat sich, ein Mal mehr, die Frage bei mit gestellt, was ich denn tun kann, um einen bedeutenden Beitrag leisten zu können? Oft fühle ich mich macht- und hilflos in solchen Situationen. Ich glaube, dass ein Schritt zur Veränderung von ganz oben geschehen muss, damit Nachhaltigkeit gewährleistet werden kann!

Tagesschau SF am 25.02.09

Auf der DRS Seite habe ich letzten Dienstag gelesen, dass Italien Atomkraftwerke bauen möchte. Obwohl Italien in den 80er-Jahren durch ein Referendum den Ausstieg aus der Atomernergie veranlasst hatte, versucht die Regierung Berlusconi dies wieder Rückgängig zu machen. Ganze vie neue Reaktoren will er bauen lassen. Sein Argument: Für die Energiesicherheit brauche Italien wieder eigene Reaktoren. Italien hängt bislang erheblich von Energieimporten ab. Wichtigste Lieferanten sind Russland und Algerien.
Dies stösst bei mir auf absolutes Unverständnis. Ich kann nicht verstehen, dass in der heutigen Zeit, in welcher das Thema Klimawandel so präsent ist wie selten, eine Regierung sich für Atomkraftwerke entscheiden kann. Für mich ist das ein gewaltiger Schritt zurück!

www.drs.ch am 24.02.09

1 Kommentar:

  1. Hallo Eleonora

    Diese Tagesschau habe ich ebenfalls gesehen und war schockiert über den Beitrag.
    Es ist erstaunlich, wie viele Berichte zum Thema Klimawandel täglich in der Zeitung, im Fernseher und in Magazinen erscheinen. Die ganze Menschheit wüsste eigentlich, was zu ändern wäre und trotzdem tut niemand etwas dagegen...

    AntwortenLöschen