Sonntag, 10. Mai 2009

Tauschhandel

Mit grosser Neugier sind wir heute Morgen an die PHR gekommen. Unsere Taschen waren vollgepackt mit Gegenständen für den Tauschhandel.
Es war für uns alle nicht ganz einfach zu Hause Gegenstände zu finden, von welchen wir uns trennen konnten. Viele Gegenstände nutzen wir zwar nicht mehr, doch hängen wir daran, weil damit Erinnerungen verbunden sind. Daher nahmen wir alle Dinge mit, die für uns keine emotionale Bedeutung hatten.

Es war sehr interessant zu sehen, was die anderen Studenten und Studentinnen mitgebracht hatten. Die Auswahl war riesig, so dass jede/r etwas Passendes fand. Bei gewissen Gegenständen, wie beispielsweise den Bravo-Hits-Cd's, kamen Erinnerungen an Primarschulpartys auf.
Ein leicht beschämendes Gefühl überkam uns, beim Mitnehmen eines Gegenstandes. Es brauchte Überwindung den Gegenstand an sich zu nehmen.
Wir alle haben uns nur für 1-2 Gegenstände entschieden.
Es hat uns überrascht wie viele Gegenstände von uns mitgenommen worden sind, die uns unnütz erschienen...

Mittwoch, 6. Mai 2009

Waldräumaktion Peter & Paul

Waldräumaktion Peter & Paul















Am Montag, 4. Mai, traf sich unsere Bloggruppe im Peter&Paul St. Gallen. Unser Ziel dieses Morgens war es, den Wildpark zu säubern. Ausgerüstet mit Regenschutz, Abfalleimern und Müllzangen machten wir uns auf den Weg. Es hat uns erstaunt und gleichzeitig schockiert, wie viel Abfall bereits auf dem Parkplatz herumlag. Dies könnte wohl daran liegen, dass der Tag zuvor ein sonniger Sonntag war, den viele Leute für einen Besuch im Wildpark nutzten.
Wir fanden verschiedene Arten von Abfällen, wie Bierdosen, Süssigkeitenverpackungen, Zigarettenpäckli, Zigaretten, WC-Rollen, Shampoo, Waschmaschitteldosierungskappe, Pet-Flaschen, Glacéstengel, Obstreste, Plastiksäcke…
Nach der intensiven Säuberung des Parkplatzes machten wir uns auf den Weg durch den Park. Dieser war bedeutend sauberer als der Parkplatz, dennoch füllten sich unsere Eimer mit Zigaretten und Kleinabfall. Bei den Rastplätzen häufte sich der Müll.
Nach Beendigung unseres Rundganges trennten wir den Müll nach Glas, Alu und allgemeiner Abfall. Wir füllten den entsprechenden Abfall in verschiedene Abfallsäcke und entsorgten diese fachgerecht.

Wir haben diese Aktion gewählt, weil uns schon aufgefallen ist, dass an öffentlichen Orten viel Abfall herumliegt, trotz Bemühungen der Stadtreinigungen. Obwohl im Peter&Paul viele Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden sind, sehen es die Menschen nicht als notwendig an, ihren Müll in den Eimer zu werfen.
Trotz Regen hat uns diese Aktion gefallen und wir haben nachhaltig etwas für unsere Umwelt getan. Wir denken, dass eine solche Aktion mit Kindern gut durchführbar wäre, um ihnen bewusst zu machen, dass wir zu unserer Umwelt vermehrt Sorge tragen müssen.

Samstag, 4. April 2009

2. Rückmeldung

Liebe Studierende

Ich lese gerade das Buch „Das Wunder der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Hanh, welches zeigt wie „einfach“ Meditation und Achtsamkeit in unser Leben integriert werden kann/könnte. Achtsamkeit ist ein Schlüsselwort der buddhistischen Lehre. Dies hat aber nichts mit rigider Hab-Acht-Disziplin zu tun, also verkrampfte Selbstkontrolle, mit der wir eine Cola-Dose in höchster Konzentration auf dem Waldboden abstellen und dort liegen lassen, ohne Gedanken an die Umwelt. Sie ist auch nicht als ein kritisches Überwachen und Bewerten der Prozesse in Körper und Geist zu verstehen. Laut dem Autor, einem buddhistischen Mönch und Meditationslehrer, heisst Achtsamkeit mit liebevoller Akzeptanz alles willkommen, worauf sie sich richtet. Ob körperliches Befinden, spirituelle Fortschritte oder altruistische Ideale. Das Schöne an der Übung zur Achtsamkeit ist, dass es nicht notwendig ist, die Beine im Lotossitz zu verknoten oder sich in einem Ashram von der Welt abgeschottet zu verstecken – sie kann hier und jetzt stattfinden, beim Wäsche aufhängen, dem Kinderlachen aus Nachbars Garten zuhören oder beim Betrachten einer blühenden Osterglocke.
Die Umsetzung, trotz eigentlich simpelster Aufgabe, fällt oft nicht leicht. Der Frühling hilft, den Blick aufs Detail zu richten. Ausgehungert nach Farben und frischem Grün braucht es nur einen kleinen Anstoss, achtsam durch die Natur zu gehen.
Im Zusammenhang mit Achtsamkeit ist mir dieses wunderschöne Zitat in die Hände gefallen, das ich Ihnen ans Herz legen möchte:

„ Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige,
immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht,
und immer ist die wichtigste Tat die Liebe.“
(Meister Eckehardt)

Es freute mich, dass die Ihnen „verordnete“ Stunde in der Natur in Anbetracht der nahenden Abgabe der Bachelor-Arbeiten nicht als „vergeudete Zeit“ vorgekommen ist. Jede und jeder von uns kann sich „Atempausen“ nur selbst schaffen, um den scheinbar „trivialen“ Dingen im Leben wenigstens hin und wieder Platz einzuräumen. Sie wurden durch diese Wochenaufgabe dazu genötigt eine Stunde bewusst die Natur zu geniessen – und wie ich Ihren Einträgen entnehme, tat diese „Kopflüfterei“ den meisten so wohl, dass Sie eine Wiederholung nicht ausschliessen! Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Ihre „privaten Rückzugsplätze“, Ihre Lieblingswege und Spazierrouten Sie immer wieder wichtige Auszeiten nehmen und Sie Kraft und Energie aus der Natur schöpfen lassen.

Danke, dass Sie sich mit solchem Engagement auf die Themen eingelassen haben! Wenn da und dort etwas hängen bleibt, das von Ihnen weitergetragen wird, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan!

Mit freundlichen Grüssen

Ursula Wunder

Donnerstag, 19. März 2009

Der See

Wie schon so oft bin ich am See spazieren gegangen. Meist gehe ich mit meinem Freund, aber manchmal auch alleine. Auch im Winter war ich häufig am See, aber der Wind zog einem da ziemlich um die Ohren. Jetzt, wo es wärmer ist, geniesse ich die Spaziergänge am See viel mehr. Bei meinem letzten Spaziergang hörte ich die Vögel zwitschern und bemerkte, wie die bräunliche Wiese in ein grün gewechselt hat. Ich spürte, wie die leicht wärmere Luft mein Gesicht umspielte und ich richtig frei atmen konnte.

Ungefähr nach einer halben Stunde kam ich an jenem Ort an, an dem ich sehr häufig bin: bei einem Privatplatz am See (auf dem ich mich aufhalten darf…), mit einer grossen Wiese und einem Holzsteg ins Wasser hinaus. Ich legte mich auf den Steg und richtete mein Gesicht der Sonne entgegen. Ich konnte die Wärme, die von der Sonne ausging, auf meiner Haut spüren. Unter mir plätscherte das Wasser des Sees gegen das Ufer. Ich fühlte mich in diesem Moment sehr zufrieden, glücklich und frei. Ich konnte von meinen Gedanken loslassen und für eine Weile an nichts denken.

Für mich sind solche Momente in der Natur sehr wichtig. Ich bin das ganze Jahr über sehr oft am See, besonders wenn es wärmer wird. Ich verbringe dann fast meine ganze Freizeit dort (auf diesem Privatplatz), liege in der Sonne, beobachte das Wasser und schwimme im See. Am Abend grillen wir dann häufig noch und beobachten, wie die Sonne untergeht und sich die Stimmung des Sees verändert. Es ist für mich kaum vorstellbar, ohne den See zu leben.

Mittwoch, 18. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Im Blogbeitrag von dieser Woche möchte ich über ein Naturerlebnis berichten. Denn gerade in diesen frühlingshaften Tagen lockt es einem doch noch mehr die Schönheiten der Natur zu betrachten.
Ich gehe ein paar Schritte zu Fuss in einem wunderschönen naturbelassenen Gebiet in der Nähe meines Wohnortes. Um mich herum sind Felder, Wiesen und sogar ein kleines Wäldchen umgibt mich. Die Vögel geben ihren Gesang zum Besten, sie ziehen so meine Aufmerksamkeit auf sich. Nach ein paar herrlichen Melodien, vernehme ich das Knacken von Holz im Dickicht nebenan. Ein Spatz trägt schon die Materialien für sein Nest zusammen, um seinen Nachkommen ein „standesgemässes“ Heim zu bieten. Ich spaziere einer Allee entlang, welche auf der einen Seite von einem kleinen See umgeben ist. Ich vernehme ein Plätscher-Geräusch, mein Blick schweift auf den See und ich kann zwei Stockenten erkennen, die gemütlich auf dem Gewässer schwimmen. Etwas weiter vorne befindet sich eine Scheiterbeige, welche mit viel Mühe erbaut wurde. Das Holz ist jedoch schon etwas morsch geworden und es wäre an der Zeit, das kostbare Brennmaterial zu verwenden. Andererseits wäre der Baum ohne Nutzen gefällt worden und würde nur der Gier der Menschheit dienen, welche sich sorgt, dass sie den kalten Winter unversehrt übersteht.
Diese Betrachtung meiner Umgebung löst in mir einerseits Zufriedenheit aus, weil ich mich erholt fühle nach diesem Spaziergang, andererseits ist meine Stimmung auch etwas gedrückt, weil ich mich um die Zukunft und den Erhalt dieser naturbelassenen Orte sorge. Denn die Natur bedeutet für mich Erholung, Ausgleich und Nahrung für Körper, Geist und Seele. Meine starke Angewiesenheit, die auch als eine Art Abhängigkeit bezeichnet werden kann, macht es auch aus, weshalb ich mich sehr stark mit ihr verbunden fühle. Ich bin daher auch der Ansicht, dass wir zur Natur Sorge tragen und sie pflegen müssen, um ihren Erhalt in naher und ferner Zukunft gewährleisten zu können. Dies bedingt von der Menschheit, dass sie die Schönheit der Natur erkennt und es anerkennt, dass es wert ist sie zu schützen. Meinen persönlichen Beitrag dazu sehe ich beispielweise im Kauf von umweltgerechten, saisonalen Produkten(auch keine Wegwerfprodukte) und im bewussten Einsatz meines Fahrzeuges. Ein grosses Anliegen ist es mir diesbezüglich auch, dass wir unseren Schülern diese Wertehaltung vermitteln, um in einigen Jahren und Jahrhunderten den Bewohner der Zukunft die Schönheit der Natur nicht vorzuenthalten.

Dienstag, 17. März 2009

Die Natur bewusst wahrnehmen

Ich wohne mitten in der Stadt St.Gallen. Um ab und zu dem Lärm zu entfliehen, gehe ich manchmal mit der Trogenerbahn bis zum schwarzen Bären und laufe dann über den Freudenberg zurück nach Hause. Jedes Mal geniesse ich diesen Spatziergang sehr, da ich von der Stille umgeben bin und mich somit auch von den Strapazen des Alltags erholen kann. Auch am Samstag bin ich diese Runde gegangen.
Ich habe die Stille, wie immer, sehr genossen. Die Luft war frisch und die Vögel zwitscherten. Ich hatte das Gefühl, als ob die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf aufwachen würde. Dieses Gefühl erfüllte mich mit Glück.
Je mehr ich mich der Stadt näherte, umso lauter wurden die Geräusche. Doch sie störten mich nicht. Es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich hier auf dem Freudenberg meine Ruhe hatte.
Zeit in der Natur zu verbringen erinnert mich and die Zeit zurück, als ich noch ein Kind war. Ich muss sagen, ich habe es gehasst mit meiner Mutter wandern zu gehen. Bei den Pfandfindern jedoch machte es mir nichts aus. Für mich war es die schönste Zeit. Einfach im Wald spielen zu können und Schlangenbrot essen zu können.
Heute ist es für mich sehr wichtig Zeit in der Natur zu verbringen, da sie mich mit Lebensfreude und Kraft erfüllt.

Spaziergang im Wald...

Nachdem ich von unserem neuen Blogauftrag gelesen hatte, bin ich gestern in den Wald spazieren gegangen. Ich wohne in St. Georgen direkt unter einem kleinen Wald, den ich oft besuchen gehe. Manchmal alleine, manchmal gemeinsam mit meinem Freund. Oft begleitet mich meine Katze auf meinem Spaziergang.
Mir bedeuten solche Spaziergänge in der Natur sehr viel. Ich brauche sie, um abschalten zu können und um neue Kraft zu tanken. Im Sommer gehe ich am Wochenende häufig wandern, was für mich sowohl körperliche Aktivität bedeutet als auch einfach die Natur zu geniessen.
Oft brauche ich die Natur auch einfach, um nach draussen zu gehen und alleine zu sein. Es kommt vor, dass mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt oder ich einfach einmal abschalten möchte, ohne andere Menschen um mich herum zu haben.
Als ich gestern die Natur einmal ganz bewusst mit meinen Sinnen wahrgenommen habe, ist mir richtig stark aufgefallen, wie sich der Frühling langsam zeigt. Die Wiesen werden wieder grüner, die Bäume erwachen langsam aus ihrem Wintertraum und die Vögel lassen ihre Gesänge erklingen.
Frühling ist für mich eine der schönsten Jahreszeiten. Alles erwacht wieder zum Leben – sowohl die Natur als auch die Menschen! Das Leben nimmt wieder seinen gewohnten Lauf! Ich denke es ist sehr wichtig, dass man auch Kinder das bewusste Erleben von Natur wieder näher bringt.
Ich kann mich gut an meine Kindheit erinnern, als wir tagtäglich – fast in jedem Wetter- draussen gespielt haben. Viele Kinder verbringen ihre Freizeit heutzutage nur noch in der Wohnung vor dem Fernseher oder Computer. Ist es nicht auch unsere Aufgabe, ihnen die Natur wieder näher zu bringen?

Freitag, 13. März 2009

Achtsam durch die Woche...

Der Auftrag dieser Woche lautete, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam wahr.
Ganz ehrlich muss ich gestehen, dass ich keinen Post-it in meiner Wohnung aufgehängt habe, doch alleine der Gedanke daran, dass ich es tun sollte, erinnerte mich immer wieder an den Auftrag.
Als erstes einmal sind bei mir seit etwa 2 Wochen endlich Frühlingsgefühle aufgekommen. Wenn ich am morgen aufwache oder nach draussen gehe, höre ich die Vögel zwitschern. Als ich diese Woche besonders auf Frühlingsanzeichen geachtet habe, sind mir neben unserem Haus die ersten Korkusse aufgefallen. Hinter dem Südbau an der PHR wachsen an den Weiden bereits die ersten „Kätzchen“.

Des Weiteren war ich achtsam darauf, wie ich und mein Freund zu Hause leben und auf die Umwelt achten. Nun ja, es gibt einige Punkte, die wir sicherlich verbessern könnten. Wir besitzen beide einen Laptop, fahren ihn aber über Nacht selten herunter, sondern lassen sie auf Stand-by. Als ich mir diese Woche besonders auf solche Dinge geachtet habe, ist es mir immerhin zwischendurch eingefallen, so dass ich meinen Laptop einige Male am Abend ganz abgeschaltet habe. Immerhin einen kleinen Fortschritt, den ich mir beibehalten möchte.
Auch sind wir diese Woche ausnahmsweise beide mit einem Auto herumgefahren. Es war wie gesagt eine Ausnahme, da ich von meinem Vater das Auto ausleihen konnte, weil er in den Ferien ist. Ein kleiner Luxus, der ich mir trotz meiner „achtsamen Woche“ leisten wollte…

Ansonsten sind mir auch positive Dinge aufgefallen, wie beispielsweise, dass wir das Licht eigentlich immer nur dort eingeschaltet haben, wo wir uns befinden, dass wir das Wasser während des Zähneputzens nie laufen lassen und dass wir unseren Müll so trennen, wie es sich gehört.
Dies sind alles Dinge, die mir schon immer wichtig waren und die ich auch in Zukunft bestimmt beibehalten werde!

Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam durch die Welt

Der Blogauftrag dieser Woche lautete, unsere Mitmenschen und die Natur genauer zu beobachten und achtsamer wahrzunehmen. Deswegen habe ich mit vorgenommen, meine Familienmitglieder genauer zu beobachten, wie sie ihren Alltag bewältigen.

Wir sind uns den Luxus, der uns alle umgibt, gewohnt. Wasserhahn auf, Licht und Fernseher an. Eine absolute Selbstverständlichkeit für uns. Aber wissen wir es auch zu schätzen und versuchen damit sparsam umzugehen?
Meine Mutter sagte mir als kleines Kind immer wieder: „Stell das Licht aus, wenn du aus dem Zimmer gehst!“ Dies ist mir bis heute geblieben. Jedoch ist dies bei meiner Schwester leider nicht der Fall. Mit ist aufgefallen, dass in jedem Raum, in welchem sie gewesen war, das Licht brennt und ich sie dann immer ausschalten muss. Weiter ist mir aufgefallen, dass meine Mutter, wenn sie zum Beispiel die Küche putzt, immer das Wasser laufen lässt, obwohl sie gerade dabei ist, den Herd zu reinigen. Wenn ich dann den Wasserhahn zudrehte, regte sie sich darüber auf, weil sie ihn immer wieder öffnen muss.

Ich muss sagen, dass mir solche Dinge nicht erst auffallen, seit dem ich diesen Auftrag bekommen habe. Oft habe ich schon beobachtet, wie Freunde von mir den Laptop am Kabel gehängt haben und er den ganzen Tag läuft, ohne dass er benutz wird, oder dass überhaupt jemand zu Hause ist. Und wenn man sie darauf aufmerksam macht, ist die Reaktion oft mit Gleichgültigkeit zu vergleichen – eben, der Luxus ist eine Selbstverständlichkeit …
Ich habe mir diese Woche vorgenommen, die Natur achtsamer wahrzunehmen. Und zwar an Orten, wo man nicht als erstes nach der Natur sucht, beispielsweise im Zug, am Bahnhof, auf der Strasse oder in der Stadt. Es ist erstaunlich, was man bei näherer Betrachtung alles entdeckt.

So habe ich mich beispielsweise am Dienstag nach der Schule auf den Weg nach St. Gallen gemacht. Als ich in den Zug stieg, nahm ich mir vor, die Natur diesmal bewusster und achtsamer wahrzunehmen. Der Zug ist wohl nicht der ideale Ort, um die Natur wirklich zu achten. Bäume, Wiesen, Landschaften und Wälder flitzen vorbei am Auge. Trotzdem gelang es mir, Dinge zu sehen, denen ich bis anhin keine Beachtung schenkte. An einem Waldrand blüten bereits Schneeglöckchen, die Äste einer grossen Linde bewegten sich langsam im Wind und die Farbe des Himmels schien intensiver als sonst.

Als ich aus dem Zug ausstieg bliess mir ein kalter Wind um die Ohren. Wie durch Zufall entdeckte ich auf dem gegenüberliegenden Gleis ein winziges Mäuschen. Als hätte es gewusst, dass ich gerade meinem "Die-Natur-in-der-Stadt-entdecken-Achsamkeits-Blogauftrag" nachspüre. Was es wohl zu Essen gibt auf den Gleisen?

Ich ging weiter, entdeckte wunderschöne Bäume, Gräser, die zwischen Pflastersteinen in die Höhe ragten und hörte Vögel pfeifen und zwitschern. Und all dies neben dem Lärm des Bahnhofes, den Abgasen der Autos, den vorbeieilenden Menschen, schreienden Kindern und hupenden Autos...

Was ein einziger Gedanke alles auslöst...

Achtsam sein und bleiben

Ich habe mir lange überlegt, was für mich „Achtsamkeit“ bedeutet. Bedeutet es, alles um sich herum wahrzunehmen, es zu hinterfragen, darüber nachzudenken? Wenn es so ist, dann gehe ich schon ziemlich achtsam durchs Leben.

In dieser Woche habe ich mir vorgenommen, besonders meine persönlichen Luxusgüter achtsamer wahrzunehmen. Ganz selbstverständlich drehe ich jeden Morgen den Wasserhahn auf, aus dem frisches, sauberes Wasser fliesst – reinster Luxus (den ich habe auf Reisen schon anderes erlebt…). Sogar zum Spülen der Toilette wird dieses saubere Wasser benutzt! Da frage ich mich manchmal, weshalb. Denn wir trinken wohl kaum aus der Toilette. Daher könnte für die Toilette auch weniger hochwertiges Wasser benutzt werden, oder nicht?

Wenn ich Lust habe, irgendwo hin zu gehen, sitze ich einfach ins Auto und fahre los. Ich bin völlig frei darin, wann ich gehen will und wohin – das ist ein grosser Luxus für mich. Doch ich muss zugeben, jedes Mal wenn ich das Auto nehme, denke ich darüber nach, dass dies für die Umwelt nicht gut ist. Ich mache es dann aber trotzdem (ein Widerspruch, ich weiss…).

Ich erachte es als wichtig, achtsam zu sein und zu bleiben. So nimmt man Vieles um sich erst richtig wahr. Doch ich bin mir nicht sicher, ob es nur reicht, achtsam zu sein. Gerade in Bezug auf die Umwelt ist auch Handeln wichtig (wofür ich allerdings auch nicht das Beste Vorbild bin…).

Beitrag 4: Der Frühling naht!

Laut dem Blogauftrag für diese Woche, sind wir aufgefordert worden die Natur und unsere Mitmenschen achtsamer wahrzunehmen. Ich habe also nun versucht meine Wahrnehmung zu schärfen.
Da wir ja nun schon Mittag März haben und es draussen noch gar nicht nach Frühling aussieht, habe ich mich in der Natur auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten gemacht. Zu meinem Erstaunen bin ich dann auch fündig geworden. Als ich nach draussen trat, habe ich zuerst einmal meine Ohren gespitzt. So vernahm ich das Gezwitscher der Vögel, dieses gab mir neue Hoffnung.
Bei meinem Pferd angekommen, nahm ich es heraus, um es zu putze, wie ich es vor jedem Ausritt mache. Es kamen mir unendlich viele Haare entgegen, mein Vierbeiner ist nun auch der Ansicht, dass die wärmeren Tag nicht mehr auf sich warten lassen sollten.
Nach ein paar Schritten hoch zu Pferd näherten wir uns den Gemüsefeldern, welche im Sommer geerntet werden konnten. Doch schon zu dieser Jahreszeit war der Bauer damit beschäftig, das Brachland aufzulockern und die ersten Samen auszusäen. Auf dem Maisfeld waren schon die ersten Keimling zu sehen, diese waren jedoch noch sehr winzig und verletzlich. Es ist wirklich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass aus ihnen mal bis zu zwei Meter hohe Pflanzen heranwachsen werden.
Als ich mich dem Wald näherte, konnte ich Schneeglöckchen erblicken. Diese überbrachten mir endgültig die Botschaft vom herannahenden Frühling! Ich bin nun sehr zuversichtlich, dass bald sonnenreichere Tage auf uns zukommen werden.

Sonntag, 8. März 2009

1. Rückmeldung

Liebe Studierende

Mit grossen Interesse habe ich Ihre oftmals gehaltvollen und informativen Beiträge gelesen! Ich werde chronologisch dazu kurz Stellung nehmen:

Woche 1
Der Footprint wurde von Ihnen als ein sehr anschaulich und einfach zu bedienendes Tool bewertet. Trotzdem schaffen es die durchschnittlich 2.3 verbrauchten Erden nicht, mehr als nur Erschrecken zu provozieren. Den meisten von Ihnen ist bewusst, dass das grösste Sparpotenzial im Wohnen, genauer gesagt im Heizen liegt. Leider stimmt es, dass Änderungen in diesem Sektor mit (meist) grossem finanziellem Aufwand verbunden sind. Dennoch kann jede/r mitsparen helfen, auch bei einer Ölheizung und einer konventionellen Warmwassererzeugung! Zum Beispiel durch kurzes, komplettes Öffnen der Fenster zwecks Lüftung, anstelle von halbtägig gekippten Fenstern, Reduzierung der Raumtemperatur um 1-2 Grad und dafür einen etwas dickeren Pulli, Abstellen des Duschwassers während des Einseifens, ... Übrigens, eine voll beladene Geschirrspülmaschine der Klasse A spart ca. 70% des Wasserverbrauchs und ca.55 % des Energieverbrauchs gegenüber dem Spülen von Hand (siehe http://www.oekotopten.lu/index.php?page=wasch).

Woche 2
Mir fiel oftmals geäusserte Hilflosigkeit (offen oder zwischen den Zeilen) auf, bezüglich der Klimaerwärmung. Sie sagen, es müsse "von oben" "unbedingt reagiert" werden – das ist in jeder Hinsicht ein passiver Satz. Ich verstehe dies zwar, aber möchte Ihnen mit einem Zitat antworten: "The only thing necessery for the triumph of evil is for good men to do nothing" (Edmund Burke, 1729-1797, Schriftsteller, Politiker und Philosoph). Oder anders gesagt, wenn wir alle wegschauen, kommt die Katastrophe garantiert.

Zum Thema Glühbirne einige Erläuterungen:
Auszug aus dem Faktenblatt 5 Bundesamt für Energie BFE 21.2.2008:
„… Marktzulassung nur noch für Klassen A –E bis 2012. Daraus leitet sich das Verbot der Energieklassen F und G für Leuchtmittel ab.
… Das Verbot der Energieklassen F und G ist die erste Stufe von Verordnungen…
Die zweite Stufe wird das Verbot der Glühlampen der Energieklasse E sein.
Die Übergangsfrist startet am 1.1.2010. Die Verordnung ist per 1.1.2012 zu erwarten.
Die Energieklasse E beinhaltet alle Standardglühlampen (z.B. 60W matt und klar).“
http://www.osram.ch/osram_ch/DE/Events_Aktivitaeten/Gluehlampenverbot/pdf_/Gluehlampenverbot_Schweiz.pdf
http://www.slg.ch/pdf/AllgInfo_MALampen_0812171.pdf

Sie haben mehrfach von „Abfallglühlampen“ geschrieben – dasselbe Paradoxon zeigt sich im Aufruf, alte Fahrzeuge „abzugeben“ und dafür vergünstigt einen sparsameren Neuwagen zu erwerben (Verschrottungsprämie, wie sie die BRD zahlt). Da die benötigte Energie, um ein Auto herzustellen, zwischen 12’800 und 25’600 Liter Öl beträgt, ist dieser „Tausch“-Ansatz aus nachhaltiger, ökologischer Sicht völlig irrsinnig.

Woche 3
Ich teile Ihre Meinungen, wonach Schokolade/Bananen/(Kaffee) hervorragende Themen sind, um den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Nachhaltigkeit mittels eines ihnen vertrauten Lebensmittels zu ermöglichen. In einem der Kommentare habe ich gelesen, dass sich betreffende Schreiberin fragte, warum diese Produkte so billig sind. Die Gründe hierfür sind:
- sehr günstiger Treibstoff, daher fast kostenloser Transport/Banane/kg Kaffee, ..
- ausbeutende Löhne
- riesige Anbauflächen (grosse Mengen sind immer günstiger in Produktion und Verarbeitung) vgl. zur Schweiz
- grosse Konkurrenz und Abhängigkeit von den Konsumländern, da oft ganze Wirtschaft auf wenige Exportgüter gestützt ist.

Ich freue mich auf Ihre nächsten Beiträge!

Donnerstag, 5. März 2009

Der Weg der Schokolade

Es soll mir Mal jemand sagen, was es besseres gibt, als ein leckeres Stück Schokolade! Ich könnte bestimmt nicht ohne leben. Daher wollte ich wissen, welche Schritte gemacht werden müssen, bis die Schokolade bei mir ist.
Die Kakaobäume werden hauptsächlich in Mittel- und Südamerika und in einigen Regionen von Afrika und Asien angepflanzt. Zuerst werden die reifen Früchte von Männern von den 2-3m hohen Bäumen geschnitten. Frauen und Kinder schneiden dann die Früchte auf, nehmen die Bohnen heraus und lassen diese Fermentieren und dann an der Sonne trocknen. Danach werden die Bohnen auf Lastwagen transportiert und in die Nähe des Hafens gefahren. Dort werden sie zuerst kontrolliert und dann in Leinensäcke gefüllt und für die Reise nach Nordamerika und Europa bereit gemacht. Sobald die Bohnen in den Fabriken eintreffen, werden sie von Spezialisten untersucht, ob sie richtig fermentiert worden sind, denn nur wenn dies der Fall ist, können sie für die Produktion von Schokolade verwendet werden. Sie werden gereinigt, geschält und dann geröstet. Die Bohnen werden in großen Kakaomühlen zu einem dickflüssigen Brei, der Kakaomasse zermahlen. Aus Kakaomasse wird schließlich Schokolade gemacht. Je nach dem, was es für eine Schokolade werden soll, mischt man Zutaten dazu und lässt sie stundenlang rühren. Diesem Vorgang sagt man Conchieren. Dadurch wird die Schokolade ganz geschmeidig. Diese Maschine wurde vom Schweizer Chocolatier Conche erfunden. Danach wir die flüssige Schokolade in Formen gegossen und verpackt. Mitarbeiter der Fabriken kontrollieren, ob die Produktionen fehlerfrei sind. Wenn dies nicht der Fall ist, nehmen sie die missratenen Produkte heraus. Die Schokoladen werden dann in die einzelnen Läden transportiert, wo ich sie dann endlich kaufen kann!
Ich achte stark darauf, dass die Schokoladen, welche ich kaufe, aus den Fairen Handel stammen, denn so kann ich sicher gehen, dass vor allem der Lohn der Bauern gewährleistet ist. Es ist unglaublich zu sehen, wie viele Etappen für die Schokoladenproduktion benötigt werden.

Bis die Banane bei mir ist...

Ich beisse gerne in eine richtig reife Banane. Deshalb schaue ich mir mal genauer an, was es denn alles braucht, bis die Banane im Ladenregal liegt.
Die Banane wird hauptsächlich in Mittel- und Südamerika angebaut. Zwei Männer sind notwendig, um das etwa 35 bis 50 Kilo schwere Bananenbüschel zu ernten. Alle sechzig bis hundert Meter durchziehen Seilbahnen die Plantagen und bringen die grünen Büschel (Bananen werden grün geerntet) zur Packstation der Plantage.
Sobald die geernteten Bananenbüschel die Verpackungsstation erreicht haben, beginnt eine gründliche und behutsame „Reisevorbereitung“. Zunächst wird die Qualität der Bananen beurteilt.
Danach werden die einzelnen „Hände“ von den Büscheln geschnitten und in ein Wasserbad gelegt. Das Ausbluten der Banane an der Schnittstelle muss durch kaltes Wasser gestoppt werden, da der enthaltene Latex in der Schale wichtig für eine gleichmässige Nachreife ist. Von der Packstationen geht der Transport sofort in den Hafen.
Im Hafen warten für den Transport nach Europa spezielle „Bananendampfer“. Der mit der Ernte beginnende Reifeprozess wird im Frachtraum der modernen Transportschiffe in einen sogenannten Schlafzustand versetzt.
In Europa kommen die Bananen zur Reifung in die Reifekammer. Sobald sich die Grünfärbung auf die Spitzen der Frucht zurückzieht, ist die Banane zum Verzehr geeignet. Somit gelangen die Bananen in den Laden, wo sie der Konsument/die Konsumentin kaufen kann.
Es sind viele Schritte notwendig, bis die Banane kaufbereit im Laden ist. Viele verschiedene Personen sind dabei am Prozess beteiligt. Ich kaufe stets nur Bananen, die aus dem fairen Handel kommen. Denn damit ist gewährleistet, dass die Bauern einen gerechten Lohn erhalten.

Dienstag, 3. März 2009

Vernetzungen entdecken

Ich habe lange hin und her überlegt, welches Gut ich auswählen möchte. Zum Schluss ist meine Wahl auf die Milch gefallen. Dies aus dem einfachen Grund, dass ich die Milch täglich konsumiere. Nun, wer ist alles daran beteiligt, dass ich jeden Morgen frische Milch konsumieren kann? Wenn ich mal bei der Kuh beginne, welche die Milch produziert, darf ich nicht vergessen, den Bauern aufzuführen, welcher täglich bemüht ist, seine Kühe mit Futter zu versorgen. Wenn man noch weitergehen würde, wäre es auch notwendig die Futterfabrikanten aufzuführen. Denn nebst dem saftigen Gras, welches die Kühe einnehmen, braucht es auch noch Zusatzfutter. Ich fahre nun mit dem Bauern fort, welcher die Kühe melkt und diese Milch in grossen Gefässen sammelt, um diese dann an Fabriken oder an die Molkerei weiterzuleiten. In den Fabriken wird die Milch teilweise entrahmt und „gesäubert“, anschliessend werden diese unterschiedlichen Milchsorten in Flaschen, Tüten, Tetra-Packungen etc. abgefüllt. Als nächstes muss dann gewährleistet werden, dass die Produkte in den Fabriken in die Läden gebracht werden, damit ich diese dann frühmorgens geniessen kann.
Ich denke beim diesem Beispiel werden alle Arbeitskräfte ausreichend entlohnt, dies vor allem, weil die Milch ein Produkt ist, welches ausschliesslich in der Schweiz „produziert“ wird. Bei anderen Produkten, wie beispielweise beim Kaffee sieht es bestimmt ganz anders aus. Ich ziehe für mich den Schluss, dass ich im Allgemeinen versuchen möchte, die Güter bewusster zu konsumieren, auch wenn bei uns in den Läden ein enormes Überangebot vorherrscht.
Tamara Alder

Montag, 2. März 2009

Von der Kakaofrucht zur Linth-Schokolade

Besonders im Winter esse ich gerne und viel Schokolade. Doch wer hat alles für mich gearbeitet, damit ich dieses Stück Schokolade geniessen kann?
Der lange Weg des Kakao von der Frucht bis zur Schokolade beginnt in den gleichmäßig warmen und feuchten Zonen der Tropen. Dort wächst die Kakaofrucht am Stamme des Kakaobaumes. Wenn die Früchte reif sind, werden sie von den Kakaobauern geerntet. Anschliessend werden die Früchte mit Macheten aufgeschlagen und das Fruchtfleisch mit den Bohnen herausgenommen. Das Fruchtfleisch und die Kakaobohnen werden unter Bananenblättern fermentiert und anschliessend an der Sonne getrocknet. Dabei werden sie von Mitarbeitern ständig gewendet. Nach der Fermentation und dem Trocknen werden die Kakaobohnen in grosse Säcke verpackt und an den nächsten Hafen transportiert. Von da gelangen sie mit grossen Transportschiffen nach Europa. Am Ankunftsort werden die Säcke auf Lastwagen verladen. Diese bringen die Kakaobohnen in die Schokoladenfabriken. In der Schokoladenfabrik werden die Bohnen zuerst auf ihre Qualität geprüft und anschliessend mit mehreren Maschinen, welche von verschiedensten Mitarbeitern bedient werden, zu Schokolade verarbeitet. Die fertigen Schokoladeprodukte werden anschliessend mit Lastwagen in die Läden transportiert, welche Schokolade verkaufen. Dort werden die Produkte entgegengenommen und in den Regalen zum Verkauf eingeräumt.
Es ist erstaunlich, wie viele Leute für meine Schokolade gearbeitet haben. Von Kakaobauern, Chauffeuren, Kapitänen, Schiffsarbeitern, Fabrikmitarbeitern, Qualitätskontrolleuren bis hin zu den Verkäuferinnen im Laden. Es ist enorm viel Engagement und Arbeit nötig, damit ich dieses kleine, unscheinbare Stück Schokolade geniessen kann. Ich werde in Zukunft darauf achten, Schokolade sowie auch andere Produkte, wie beispielsweise Kaffee, bewusster zu geniessen. Ebenfalls möchte ich vermehrt Produkte aus dem fairen Handel kaufen, bei welchem alle Beteiligten ansprechend entlöhnt werden.

Wie der Kaffee in meine Tasse kommt...

Da ich zwischendurch gerne einen Kaffee geniesse, habe ich mich heute damit auseinander gesetzt, wie der Kaffee schlussendlich in meine Tasse kommt bzw. welcher Weg zurück gelegt werden muss. Um genaue Informationen herauszufinden, habe ich mich im Internet schlau gemacht.

Der Ursprung unseres Kaffees beginnt natürlich auf den Plantagen in Südamerika. Die Arbeitsabläufe auf den Kaffeeplantagen sind streng durchorganisiert. Zuerst werden Sämlinge herangezogen. Ein Jahr lang brauchen die jungen Pflänzchen dann sorgfältige Pflege, danach werden sie auf andere Felder verpflanzt.

Nach 4 Jahren kann das erste Mal geerntet werden. Verschlossen in den Kaffeefrüchten (Kaffeekirschen) befinden sich die Bohnen. Diese müssen also vorsichtig herausgeholt werden. Danach werden die Bohnen gewaschen und getrocknet. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, werden die schlechten Bohnen aussortiert, die anderen werden zum Export freigegeben.

Mit einem Frachter werden die Kaffeebohnen in die verschiedenen Länder auf der ganzen Welt exportiert. Sind diese im Verkaufsland angekommen, werden sie geprüft und weiterverarbeitet. Denn erst durch die Röstung entsteht das von uns bekannte Heissgetränk.

Ist der Kaffee soweit fertig, wird er abgepackt und in die verschiedenen Verkaufsläden gebracht. Dort kommt das fertige Produkt in die Regale und kann gekauft werden.

Damit der Kaffee schlussendlich also in meine Tasse kommt, waren folgende Arbeitskräfte daran beteiligt: Kaffeepflanzer, Kaffeeernter, Chauffeure, Kapitäne, Fabrikarbeiter/innen, Prüfer, Verkäufer/innen….

Eigentlich ist es erstaunlich, wie wenig man für Kaffee bezahlt, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit dahinter steckt. Daher möchte ich bewusst darauf achten, mehr Faire-Trade Produkte zu kaufen, bei welchen ich weiss, dass alle Beteiligten entsprechend entlöhnt werden….

Donnerstag, 26. Februar 2009

Nachhaltige Entwicklung in Medien

Tagesschau, 23. Februar

In der Tagesschau vom Montag wurde ein Beitrag zum Thema ökologische Motoren für Fahrzeuge gezeigt. Die Empa entwickelt und optimiert in diesem Zusammenhang Motoren, die bis zu 40 Prozent weniger CO2 ausstossen sollen. Im Weiteren sollen alternative Energiequellen, wie zum Beispiel Wasserstoff eingesetzt werden.
Wenn überwiegend oder gar flächendeckend solche Motoren zum Einsatz kämen, dann fände ich dies einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die CO2-Emission. Damit könnte im Bereich der Mobilität viel Ausstoss an Schadstoffen vermindert werden.


www.tagblatt.ch, 26. Februar

In der Online Ausgabe vom Tagblatt fand ich einen Bericht unter dem Titel „Mobility lanciert Erdgasauto“. Zusammen mit den St. Galler Stadtwerken will die Mobility-Sektion St. Gallen-Appenzell als schweizweite Neuheit Erdgasautos in ihre Flotte aufnehmen. Geplant ist, dass man im Laufe des Jahres mit zwei Fahrzeugen beginnt. Funktioniert das Modell, sollen weitere Fahrzeuge hinzukommen. Erdgasautos sind „sauberer“ als Benziner und Dieselautos, denn ihr CO2-Ausstoss ist 25 Prozent tiefer. Kommt - wie bei den St. Galler Tankstellen - noch hinzu, dass 20 Prozent Biogas im Gas drin ist, senkt sich der CO2-Ausstoss um 40 Prozent.
Ich finde es eine gute Sache, dass Mobility ökologische Autos in ihre Flotte aufnimmt. Damit wird auch ein Zeichen gesetzt, dass man beim Autofahren auf umweltfreundlichere Alternativen ausweichen kann. Ich hoffe, in den kommenden Jahren werden solch ökologischere Autos noch vermehrt gefördert.
2. Auftrag

Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Zeitungen

Jeden Abend schaue ich um 20 Uhr die SF Tagesschau. Ich habe daher bewusst auf Nachrichten geachtet, welche mit dem Klimawandel zu tun haben.

In einen Betrag der Tagesschau ging es um das Eisschmelze an den Polen und dass nirgends auf der Welt die Klimaerwärmung dramatischere Folgen haben kann als am Nord- und Südpol. Forscher haben die Eisdichte mit Bohrmaschinen gemessen und dabei herausgefunden, dass in der Antarktis die Gletscher schneller schmelzen, als bislang angenommen worden war. So genau war die Eisdichte noch nie unter die Lupe genommen worden. Es wurde festgestellt, dass die Erwärmung des Südpols viel schneller voran geht, als bislang vermutet worden war. Die Temperatur am Südpol ist in den letzten 50 Jahren um 0,5 Grad gestiegen. In dem neuen Bericht zum Internationalen Polarjahr 2007/08 heisst es, dass eine der Folge des Eisschmelzens der Anstieg des Meeresspiegels sein könnte. Dies wiederum habe Konsequenzen für die ganze Welt, wie zum Beispiel (noch) mehr Naturkatastrophen oder mehr Trockenperioden in Afrika. Anders als angenommen erwärmt sich demnach der gesamte westliche Teil des Kontinents.

Mich hat dieser Bericht sehr beängstigt. Und dabei hat sich, ein Mal mehr, die Frage bei mit gestellt, was ich denn tun kann, um einen bedeutenden Beitrag leisten zu können? Oft fühle ich mich macht- und hilflos in solchen Situationen. Ich glaube, dass ein Schritt zur Veränderung von ganz oben geschehen muss, damit Nachhaltigkeit gewährleistet werden kann!

Tagesschau SF am 25.02.09

Auf der DRS Seite habe ich letzten Dienstag gelesen, dass Italien Atomkraftwerke bauen möchte. Obwohl Italien in den 80er-Jahren durch ein Referendum den Ausstieg aus der Atomernergie veranlasst hatte, versucht die Regierung Berlusconi dies wieder Rückgängig zu machen. Ganze vie neue Reaktoren will er bauen lassen. Sein Argument: Für die Energiesicherheit brauche Italien wieder eigene Reaktoren. Italien hängt bislang erheblich von Energieimporten ab. Wichtigste Lieferanten sind Russland und Algerien.
Dies stösst bei mir auf absolutes Unverständnis. Ich kann nicht verstehen, dass in der heutigen Zeit, in welcher das Thema Klimawandel so präsent ist wie selten, eine Regierung sich für Atomkraftwerke entscheiden kann. Für mich ist das ein gewaltiger Schritt zurück!

www.drs.ch am 24.02.09

Grosser Meeresspiegel-Anstieg erwartet / Klimawandel wirkt sich dramatischer aus als angenommen

Nachdem ich diese Woche einmal ganz bewusst auf Nachrichten und Zeitungsartikel, die mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht werden können, geachtet habe, war auch ich erstaunt darüber, welch Fülle jeden Tag darüber vorhanden ist.

Heute, am 26. Februar 2009, las ich im St.Galler Tagblatt einen Artikel darüber, dass ein grosser Meeresspiegel-Anstieg erwartet wird. Anders als bisher angenommen, schmelzen die Gletscher in der Antarktis laut Wissenschaftern deutlich schneller. Die Folge davon ist ein grosser Anstieg des Meeresspiegels. Satellitenaufnahmen deuten darauf hin, dass die Erwärmung die gesamte westliche Antarktis betreffen wird, was bis anhin nicht erwartet wurde. Dies kann zu einem Anstieg des Meeresspiegels von bis zu 1.5m führen, falls die antarktische Eisfläche zusammenbrechen wird. Bisher wurde angenommen, dass der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhundert um 18cm-58cm ansteigen wird, also deutlich weniger als die aktuellsten Messungen!
Diese Meldung erschreckte mich sehr, da die Auswirkungen immer drastisch werden, falls wir nichts unternehmen.

Auf der Homepage des Tagesanzeigers habe ich noch einen Artikel zum Thema Klimawandel gefunden. Auch hier wird beschrieben, dass der Klimawandel viel drastischere Auswirkungen hat, als bisher angenommen. Vor allem Korallenriffe und Regenwälder reagieren empfindlich auf die globale Erwärmung und den Anstieg der Kohlendioxidwerte. Die Klimaforscher beobachteten zum Beispiel eine dramatische Versteppung des Amazonas-Regenwaldes, dessen Rodung dem Boden auf ewig Mineralstoffe entziehe. Ein neuer Regenwald könne dort nicht mehr wachsen.

Aufgrund solcher Informationen muss reagiert werden, ansonsten wird die Natur bis ins unermessliche geschädigt.

Quelle: www.tagesanzeiger.ch, 23.02.2009

Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Entwicklung

Beitrag 1: Wohnhaus mit Energieüberschuss: Kraftwerk B

Laut Angaben des Artikels wurde vom Architekten Josef Grab ein Mehrfamilienhaus in Bennau erbaut, welches dem höchsten Minergie-Standard entspricht und auch mit ortsgerechten Mietpreisen mithalten kann. Die Bauherren hatten ein klares Ziel vor Augen: Es sollte eine Heizölersparnis von mind. 12 000l pro Jahr erreicht werden, zusätzlich sollte sich das ganze Haus selbstständig mit Energie versorgen. Ein Anteil an Überschussenergie sollte noch in Form von Warmwasser und elektrischem Strom genutzt werden können.
Um diese Ziele zu realisieren wurde ein besonderes Bau- und Energiekonzept erstellt: Das Gebäude weist ein kompakte Form auf, auf dem Giebeldach ist eine 220 Quadratmeter grosse Photovoltaik- Anlage angebracht worden, welche im jährlich rund 28 000 kWh Strom erzeugt. Des Weiteren befinden sich auf der Südwestfassade integrierte Sonnenkollektoren, welche im Jahr 30 000kWh Energie liefern. (Rheintaler 23.2.2009, 11)

Reflexion: Ich war sehr beeindruckt von dem Konzept dieses Mehrfamilienhauses.
Solche Bauwerke sollten viel öfter erstellt werden, denn es gibt zweifelslos viele neue Technologien, welche es uns ermöglichen unseren Wohnstil auf ein Minimum zu reduzieren, was den Energieverbrauch anbelangt. Dieses Projekt hat zusätzlich aufgezeigt, dass es möglich ist ein Haus mit diesen Ansprüchen zu erbauen, ohne dass die Kosten in immense Höhe steigen. Was die Deckung der Kosten anbelangt, sollte meiner Meinung nach die Gemeinde oder auch der Kanton solche Projekte unterstützen, denn es ist ja auch in ihrem Interesse, dass die Wohnqualität erhalten werden kann.

Beitrag 2: Giftgeheimnis gelüftet

Der Artikel berichtet von einer Internetseite, welche Auskunft gibt über den Schadstoffverbrauch von 170 Betrieben der Schweiz. Dieses Ranking verfolgt aber nicht das Ziel den einen oder anderen Konzernen die Schuld für die enormen Emissionen zu zuweisen, sondern es geht darum, Transparenz zu schaffen um gleichartiges miteinander zu vergleichen, und so die Produktions- oder Reinigungstechniken zu verbessern. (Rheintaler 26.2.2009,6)

Reflexion: Ich bin auch der Meinung, dass in Anbetracht der heutigen Situation unbedingt ein Umdenken in die Wege geleitet werden muss. Ich finde auch, dass der Staat diesbezüglich eine grosse Mitverantwortung trägt, deshalb finde ich es sehr wichtig, dass solche Zahlen im Auftrag des Staates publik gemacht werden müssen.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Zeitungen

Ich lese jeden Morgen das St.Galler Tagblatt, natürlich nicht alles, aber doch einen grossen Teil. Diese Woche achtete ich bewusst auf Artikel, die mit Nachhaltigkeit zu tun hatten. Ich war erstaunt, wie viele Artikel täglich veröffentlicht werden, die mit diesem Thema im engeren sowie auch im weiteren Sinn in Verbindung gebracht werden können.

Am Mittwoch, dem 25. 2. 09, las ich beispielsweise den Artikel "Alte Glühlampen bald verboten" im St. Galler Tagblatt. Die Umweltkommision des Nationalrates will stromfressende Glühlampen so rasch wie möglich aus dem Verkehr ziehen. Deshalb hat sie eine entsprechende Kommissionsmotion gutgeheissen. Konkret heisst dies, dass der Vertrieb von Lampen, die gemäss der Einstufung 2009 zu den Effizienzklassen C - G gehören, ab Anfang 2012 verboten sein soll. Die Kommision hat die Motion einer Initiative vorgezogen, die verlangte, nur noch Stromsparlampen zu verkaufen.
Natürlich wäre die andere Initiative für die Umwelt besser gewesen. Doch ich beurteile dieses Verbot als Schritt in die richtige Richtung.

Im St.Galler Tagblatt erschien am selben Tag ein Artikel über zwei Piloten, welche in Horn lautlose Windkraftwerke entwickelt haben. Zwei Brüder entwickeln auf der Basis eines aerodynamischen Phänomens seit 2007 Windkraftwerke, bei denen die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind. Was hier so kompliziert tönt, hat mehrere Vorteile. Zum einen beginnen sich die Rotoren schon bei geringstem Wind zu drehen und brauchen somit keine Anlaufhilfen, wie herkömmliche Rotoren. Andererseits drehen sich die Rotoren lautlos und können so auch in Wohnsiedlungen installiert werden. Derzeit kooperieren die Brüder mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windenergie in elektrische Energie umwandelt.
Die Brüder entwickeln die Anlagen semi-professionell, beide gehen noch einer anderen Arbeit nach.
Früher oder später werden wir gezwungen sein, erneuerbare Energien zu verwenden. Ich finde das Engagement der Brüder in diesem Bereich äusserst lobenswert.

Freitag, 20. Februar 2009

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Laut meiner Auswertung bei www.footprint.ch bräuchten wir 2.7 Planeten, würden alle Menschen auf dieser Erde den gleichen Lebensstil pflegen wie ich. Dies hat mich schon ein wenig schockiert. Klar habe ich mit einem überdurchschnittlichen Resultat gerechnet, dass dieses aber so schockierend ausfallen würde, hätte ich nicht gedacht.
Beim CO2-Rechner habe ich einen CO2-Verbrauch von 10.5 T erhalten. Mein Resultat wurde vor allem durch den CO2-Verbrauch im Bereich Wohnen in die Höhe getrieben. Wir benutzen keine Öko-Ressourcen und heizen mit Öl, dies erhöht den CO2-Verbrauch natürlich drastisch.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Ich denke, es ist schwierig, die Tests zu vergleichen, da sie nicht das Gleiche messen. Meiner Meinung nach zeigt der Test des WWFs eindrücklicher, wie verschwenderisch wir vor allem in der westlichen Welt leben.
Der CO2-Rechner zeigt den CO2-Verbrauch der drei Bereiche Wohnen, Mobilität und Ernährung auf. Der Fussabdruck greift diese Themen auch auf, jedoch allgemeiner.
Mir persönlich hat der Fussabdruck besser gefallen, sowohl von der Benutzerfreundlichkeit wie auch von der Aufmachung. Der Test konnte einfach gelöst werden und das Ergebnis zeigt auf eindrückliche Weise, dass die Ressourcen unseres Planetes nicht ausreichen würden, lebten alle Menschen so wie ich.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Laut dem CO2-Rechner könnte ich durch einige Massnahmen meinen CO2-Verbrauch stark reduzieren, vor allem im Bereich des Wohnens. Der CO2-Rechner rät mir zu einer Heizung mit Fernwärme aus Biomasse und das Warmwasser mit Hilfe von Solareinergie auszubereiten. Gute Vorschläge, aber in der Praxis nur mit viel Geld umsetzbar, welches ich als arme Studentin wohl kaum habe... Leichter würde es mir fallen, meine Gewohnheiten im Bereich der Mobilität umzustellen. So könnte ich beispielweise öfter das Fahrrad benützen anstatt das Auto. Oder ich könnte die öffentlichen Verkehrmittel dem Individualverkehr vorziehen.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Der ökologische Fussabdruck

· Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Beim Fussabdruck habe ich 1.6 Planeten erhalten. Das heisst, dass es 1.6 Planeten brauchen würde, wenn alle so leben würden wie ich. Das Resultat liegt zwar unter dem schweizerischen Durchschnitt, aber es ist immer noch zu viel. Beim CO2-Rechner habe ich 9.6 Tonnen erhalten. Mein Ergebnis ist vor allem deshalb hoch, weil ich beim Wohnen viel CO2 verbrauche. Das hat mich nicht sonderlich überrascht, da ich die Mängel in der Wohnung schon selber bemerkt habe.


· Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Der Fussabdruck setzt den eigenen Energieverbrauch im Verhältnis zu dem, was die Erde zur Verfügung stellt. Der CO2-Rechner hingegen gibt Auskunft über den effektiven Ausstoss an CO2, den ich verursache. Ich finde, mit dem Fussabdruck kann besser ausgedrückt werden, inwieweit ich mit meinem Energieverbrauch über dem eigentlichen „Soll“ lebe.
Die Befragungen unterscheiden sich vor allem darin, dass beim CO2-Rechner explizit auf die drei Bereiche Mobilität, Ernährung und Wohnen eingegangen wird. Beim Fussabdruck werden diese Themen auch aufgegriffen, aber allgemeiner.


· Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Der CO2-Rechner hat ergeben, dass ich mich im Bereich der Ernährung und des Wohnens verbessern könnte. Ich sollte weitgehend auf Bio-Produkte und saisonale Produkte umsteigen. Beim Wohnen wird ein Umstieg auf Ökostrom, Heizung mit Fernwärme aus Biomasse und Warmwasser mit Solarenergie empfohlen.
In der Ernährung ist es für mich möglich, mich zu verbessern, aber beim Wohnen kann ich nicht viel beeinflussen. Ich finde die Vorschläge mit Ökostrom und Solarenergie sehr gut, aber da ich in einer Mietwohnung lebe, kann ich dies nicht selber steuern.

Der ökologische Fussabdruck

Auswertung

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Bei der Befragung des WWF’s kam bei mir heraus, dass ich 2.6 Planeten verbrauchen würde, um den Ressourcenerhalt gewährleisten zu können. Im Voraus habe ich damit gerechnet, dass ich eher über dem Durchschnittswert liegen würde, da ich täglich das Auto benutze und wir in unserem Haushalt keine Öko-Ressourcen beziehen. Bei dem anderen Test war es dann auch so, dort lagen meine Werte weit über dem Durchschnitt, genauer gesagt bei 14t an Co2. Diese Zahl hat mich schockiert. Ich denke jedoch, dass sich der Wert etwas relativieren lässt, weil meine Angaben, vor allem die Ziffernangaben, nicht immer zuverlässig waren.

Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Ich denke, es gibt mehrere Begründungen, weshalb die Tests so unterschiedlich ausgefallen sind. Zum einen wird nicht dasselbe gemessen, zusätzlich sind die Tests auch anders aufgebaut. Vor allem in den Frageformanten gibt es grosse Unterschiede. Mir war der Test des WWF sympathischer, weil er nicht nach genauen Werten fragt, sondern Antwortoptionen vorgibt.

Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Nach Angaben des Co2-Rechners liegt mein Verbesserungspotenzial klar beim Wohnen. Diese Tatsache kann ich persönlich jedoch erst ändern, wenn ich von zu Hause ausziehe. Es ist dann jedoch leider auch so, dass in Mietwohnungen die meisten Entscheidungen schon getroffen worden sind. Ich werde mich trotzdem bemühen die ökologische Sichtweise bei der Wohnungswahl einzunehmen.
Tamara Alder

Auswertung Befragungen

Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?

Laut meiner Auswertung bei www.footprint.ch bräuchten wir 2.3 Planeten, wenn alle nach dem gleichen Lebensstil leben würden, wie ich. Dieses Resultat erschreckt mich ein wenig – vor allem, dass ich damit noch immer unter dem Schweizer Durchschnitt liege. Ich hätte gedacht, dass ich mit meinem Lebensstil eher darüber bin, da ich von mir selbst denke, dass ich weniger umweltbewusst lebe, als der Rest der Schweizer Bevölkerung.

Beim CO2-Verbrauch erzielte ich ein Ergebnis von 7.9 Tonnen. Die negativste Bewertung bekam ich in der Rubrik „Wohnen“, was mich wenig überraschte. Ich benutze keine Sparlampen und geheizt wird mit Öl. Zudem benutze ich täglich die Geschirrspülmaschine, was nicht gerade umweltfreundlich ist.

· Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?

Bei beiden Befragungen liege ich etwa im Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung.
Für mich war der Test von Footprint viel ansprechender und einfacher zu lösen als der vom CO2 Rechner. Es ist schwierig einzuschätzen, wie viele Kilometer man beispielsweise im Tag zu Fuss geht, etc. Daher weiss ich auch nicht, wie genau dieses Ergebnis meines CO2-Ausstosses nun ist. Dennoch denke ich, dass der CO2-Rechner genauer ist, da man sehr präzise Angaben machen muss (sofern diese stimmen.)
· Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?

Verbesserungspotentiale liegen vor allem in der Ernährung und im Wohnen. Bei der Ernährung achte ich kaum auf Bioprodukte – momentan leider auch aus Kostengründen. Dies ist bestimmt ein Punkt, den ich einfach verbessern könnte.
Im Bereich Wohnen könnte ich dadurch Verbesserungen anstreben, indem ich den Geschirrspüler weniger nutze bzw. mehr von Hand abwasche und meine Wäsche nicht mehr tumblere. Dies wird ab Mai automatisch geschehen, da ich dann in eine neue Wohnung ziehen werde, in der kein Tumbler mehr vorhanden ist. Ein Schritt in die bessere Richtung ist dann automatisch schon gemachtJ
Auch wenn ich durch diesen Test viele neue Erkenntnisse gewonnen habe, glaube ich nicht, dass ich nun von heute auf morgen alles ändern werde. Ich möchte aber versuchen, in Zukunft bewusster darauf zu achten.

Montag, 16. Februar 2009

Test

Dies ist ein Test, test, test:-)))))