Mittwoch, 18. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Im Blogbeitrag von dieser Woche möchte ich über ein Naturerlebnis berichten. Denn gerade in diesen frühlingshaften Tagen lockt es einem doch noch mehr die Schönheiten der Natur zu betrachten.
Ich gehe ein paar Schritte zu Fuss in einem wunderschönen naturbelassenen Gebiet in der Nähe meines Wohnortes. Um mich herum sind Felder, Wiesen und sogar ein kleines Wäldchen umgibt mich. Die Vögel geben ihren Gesang zum Besten, sie ziehen so meine Aufmerksamkeit auf sich. Nach ein paar herrlichen Melodien, vernehme ich das Knacken von Holz im Dickicht nebenan. Ein Spatz trägt schon die Materialien für sein Nest zusammen, um seinen Nachkommen ein „standesgemässes“ Heim zu bieten. Ich spaziere einer Allee entlang, welche auf der einen Seite von einem kleinen See umgeben ist. Ich vernehme ein Plätscher-Geräusch, mein Blick schweift auf den See und ich kann zwei Stockenten erkennen, die gemütlich auf dem Gewässer schwimmen. Etwas weiter vorne befindet sich eine Scheiterbeige, welche mit viel Mühe erbaut wurde. Das Holz ist jedoch schon etwas morsch geworden und es wäre an der Zeit, das kostbare Brennmaterial zu verwenden. Andererseits wäre der Baum ohne Nutzen gefällt worden und würde nur der Gier der Menschheit dienen, welche sich sorgt, dass sie den kalten Winter unversehrt übersteht.
Diese Betrachtung meiner Umgebung löst in mir einerseits Zufriedenheit aus, weil ich mich erholt fühle nach diesem Spaziergang, andererseits ist meine Stimmung auch etwas gedrückt, weil ich mich um die Zukunft und den Erhalt dieser naturbelassenen Orte sorge. Denn die Natur bedeutet für mich Erholung, Ausgleich und Nahrung für Körper, Geist und Seele. Meine starke Angewiesenheit, die auch als eine Art Abhängigkeit bezeichnet werden kann, macht es auch aus, weshalb ich mich sehr stark mit ihr verbunden fühle. Ich bin daher auch der Ansicht, dass wir zur Natur Sorge tragen und sie pflegen müssen, um ihren Erhalt in naher und ferner Zukunft gewährleisten zu können. Dies bedingt von der Menschheit, dass sie die Schönheit der Natur erkennt und es anerkennt, dass es wert ist sie zu schützen. Meinen persönlichen Beitrag dazu sehe ich beispielweise im Kauf von umweltgerechten, saisonalen Produkten(auch keine Wegwerfprodukte) und im bewussten Einsatz meines Fahrzeuges. Ein grosses Anliegen ist es mir diesbezüglich auch, dass wir unseren Schülern diese Wertehaltung vermitteln, um in einigen Jahren und Jahrhunderten den Bewohner der Zukunft die Schönheit der Natur nicht vorzuenthalten.

1 Kommentar:

  1. wow... Du hast deine Erlebnisse sehr schön geschildert. Man kann sich sofort hineinfühlen. Ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, dass das alles mal nicht mehr ist. Es ist wirklich unvorstellbar, weil hier bei uns doch alles so grün und gesund aussieht. Und man geht ganz selbstverständlich mit der Natur um, man nimmt sie normalerweise nicht so bewusst wahr.
    Hoffen wir, dass bald mehr Menschen den Zustand der Welt realisieren und bewusster handeln und mit ihr umgehen...

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