Dienstag, 3. März 2009

Vernetzungen entdecken

Ich habe lange hin und her überlegt, welches Gut ich auswählen möchte. Zum Schluss ist meine Wahl auf die Milch gefallen. Dies aus dem einfachen Grund, dass ich die Milch täglich konsumiere. Nun, wer ist alles daran beteiligt, dass ich jeden Morgen frische Milch konsumieren kann? Wenn ich mal bei der Kuh beginne, welche die Milch produziert, darf ich nicht vergessen, den Bauern aufzuführen, welcher täglich bemüht ist, seine Kühe mit Futter zu versorgen. Wenn man noch weitergehen würde, wäre es auch notwendig die Futterfabrikanten aufzuführen. Denn nebst dem saftigen Gras, welches die Kühe einnehmen, braucht es auch noch Zusatzfutter. Ich fahre nun mit dem Bauern fort, welcher die Kühe melkt und diese Milch in grossen Gefässen sammelt, um diese dann an Fabriken oder an die Molkerei weiterzuleiten. In den Fabriken wird die Milch teilweise entrahmt und „gesäubert“, anschliessend werden diese unterschiedlichen Milchsorten in Flaschen, Tüten, Tetra-Packungen etc. abgefüllt. Als nächstes muss dann gewährleistet werden, dass die Produkte in den Fabriken in die Läden gebracht werden, damit ich diese dann frühmorgens geniessen kann.
Ich denke beim diesem Beispiel werden alle Arbeitskräfte ausreichend entlohnt, dies vor allem, weil die Milch ein Produkt ist, welches ausschliesslich in der Schweiz „produziert“ wird. Bei anderen Produkten, wie beispielweise beim Kaffee sieht es bestimmt ganz anders aus. Ich ziehe für mich den Schluss, dass ich im Allgemeinen versuchen möchte, die Güter bewusster zu konsumieren, auch wenn bei uns in den Läden ein enormes Überangebot vorherrscht.
Tamara Alder

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