Nachhaltige Entwicklung in TV, Radio und Zeitungen
Ich lese jeden Morgen das St.Galler Tagblatt, natürlich nicht alles, aber doch einen grossen Teil. Diese Woche achtete ich bewusst auf Artikel, die mit Nachhaltigkeit zu tun hatten. Ich war erstaunt, wie viele Artikel täglich veröffentlicht werden, die mit diesem Thema im engeren sowie auch im weiteren Sinn in Verbindung gebracht werden können.
Am Mittwoch, dem 25. 2. 09, las ich beispielsweise den Artikel "Alte Glühlampen bald verboten" im St. Galler Tagblatt. Die Umweltkommision des Nationalrates will stromfressende Glühlampen so rasch wie möglich aus dem Verkehr ziehen. Deshalb hat sie eine entsprechende Kommissionsmotion gutgeheissen. Konkret heisst dies, dass der Vertrieb von Lampen, die gemäss der Einstufung 2009 zu den Effizienzklassen C - G gehören, ab Anfang 2012 verboten sein soll. Die Kommision hat die Motion einer Initiative vorgezogen, die verlangte, nur noch Stromsparlampen zu verkaufen.
Natürlich wäre die andere Initiative für die Umwelt besser gewesen. Doch ich beurteile dieses Verbot als Schritt in die richtige Richtung.
Im St.Galler Tagblatt erschien am selben Tag ein Artikel über zwei Piloten, welche in Horn lautlose Windkraftwerke entwickelt haben. Zwei Brüder entwickeln auf der Basis eines aerodynamischen Phänomens seit 2007 Windkraftwerke, bei denen die Rotorblätter senkrecht auf einer vertikalen Rotorwelle angeordnet sind. Was hier so kompliziert tönt, hat mehrere Vorteile. Zum einen beginnen sich die Rotoren schon bei geringstem Wind zu drehen und brauchen somit keine Anlaufhilfen, wie herkömmliche Rotoren. Andererseits drehen sich die Rotoren lautlos und können so auch in Wohnsiedlungen installiert werden. Derzeit kooperieren die Brüder mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windenergie in elektrische Energie umwandelt.
Die Brüder entwickeln die Anlagen semi-professionell, beide gehen noch einer anderen Arbeit nach.
Früher oder später werden wir gezwungen sein, erneuerbare Energien zu verwenden. Ich finde das Engagement der Brüder in diesem Bereich äusserst lobenswert.
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Hallo Ladina,
AntwortenLöschenIch finde es gut, dass ab nur noch 2012 Stromsparlampen benutzt werden dürfen. Dies trägt zu einer umweltfreundlichen Energienutzung bei und würde (- glaube ich) auch nicht zu hohen Kosten für die Verbraucher führen. Ich habe mir zuerst überlegt, wieso dies im Jahr 2012 in Kraft treten wird – wieso noch nicht früher. Dann ist mir aber klar geworden, dass ab jetzt nur noch solche Lampen produziert werden und die alten sozusagen aufgebraucht werden – es also nicht zu einer Flutwelle von ‚Abfallglühbirnen’ kommt. Bei einer solchen Erneuerungen bleibt für mich jedoch die Frage offen, ob es nicht zu ‚Abfallmaschinen’ kommt, die für die jetzige Herstellung der Glühbirnen verantwortlich sind.
Der zweite Artikel war spannend zu lesen und ich sehe das gleich wie du - in Zukunft werden wir wahrscheinlich wirklich gezwungen sein, erneuerbare Energien zu verwenden.
Grüsschen Patricia
mol mol, ladina. ich bin ganz deiner meinung. also bei den glühlampen auf jeden fall. bei dem punkt erneuerbare energien bin ich eigentlich auch deiner meinung, aber ich schreibe jetzt doch noch etwas: ist atom-strom wirklich so umwelt-unfreundlich wie alle immer behaupten. was ist zum beispiel gegenüber einem wasserkraftwerk schlimmer? mal abgesehen vom atommüll.. und wer weiss, vielleicht finden ja die forscher bald eine lösung, indem sie die halbwertszeit künstlich verschnellern können.. oder so. =)
AntwortenLöschenLiebe Ladina
AntwortenLöschenMir ging es auch so, dass ich erstaunt war, über die zahlreichen Berichte im Tagblatt, welche mit der Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht werden können.
Ich habe den Bericht über die Windkraftwerke auch gelesen, habe mich dann aber für andere Berichte entschieden über die ich im Blog schreiben möchte. Ich finde es jedoch auch sehr bewundernswert, dass die beiden Brüder sich so effizient mit der Thematik auseinander gesetzt haben.
Zum zweiten Bericht finde ich den Ansatz von Patricia sehr spannend, habe mich nämlich beim Durchlesen dasselbe gefragt.
Tamara
Hi Ladina!
AntwortenLöschenAuch ich habe diesen Artikel über die Glühbirnen gelesen. Ich denke, dass dies bereits einen positiven Schritt in die richtige Richtung ist, um Energie zu sparen. Die Frage, die sich Patricia mit den "Abfallglühbirnen" stellt, finde ich ebenfalls berechtigt und muss bestimmt mitbedenkt werden. Ansonsten finde ich den Ansatz mit den Stromsparlampen sehr gut und durchaus realisierbar!
Dass ab dem Jahr 2012 nur noch Stromsparlampen benutzt werden dürfen, finde ich persönlich einen sehr guten Entscheid. Genau das meine ich wenn ich sage, dass einer Veränderung „von Oben“ geschehen muss. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deswegen wird er die Dinge auch erst ändern, wenn es nicht mehr anders geht. Wie auch du denke ich, dass dies einer der ersten Schritte in die richtige Rechtung ist.
AntwortenLöschenIch bin auch der Meinung, dass ein Verbot von Stromfressenden Glühlampen ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist. Jeder Haushalt hat wohl schon von Energiesparmassnahmen zumind. im Kleinen gehört&trotzdem ignorieren es die meisten. WEnn es also notwendig ist, dass eine höhere Instanz die nötigen Vorgaben und Gesetze erlässt, so sollten wir dies nur begrüssen. Nur so kann langsam das Denken gewisser Menschen geändert werden
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