Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam sein und bleiben

Ich habe mir lange überlegt, was für mich „Achtsamkeit“ bedeutet. Bedeutet es, alles um sich herum wahrzunehmen, es zu hinterfragen, darüber nachzudenken? Wenn es so ist, dann gehe ich schon ziemlich achtsam durchs Leben.

In dieser Woche habe ich mir vorgenommen, besonders meine persönlichen Luxusgüter achtsamer wahrzunehmen. Ganz selbstverständlich drehe ich jeden Morgen den Wasserhahn auf, aus dem frisches, sauberes Wasser fliesst – reinster Luxus (den ich habe auf Reisen schon anderes erlebt…). Sogar zum Spülen der Toilette wird dieses saubere Wasser benutzt! Da frage ich mich manchmal, weshalb. Denn wir trinken wohl kaum aus der Toilette. Daher könnte für die Toilette auch weniger hochwertiges Wasser benutzt werden, oder nicht?

Wenn ich Lust habe, irgendwo hin zu gehen, sitze ich einfach ins Auto und fahre los. Ich bin völlig frei darin, wann ich gehen will und wohin – das ist ein grosser Luxus für mich. Doch ich muss zugeben, jedes Mal wenn ich das Auto nehme, denke ich darüber nach, dass dies für die Umwelt nicht gut ist. Ich mache es dann aber trotzdem (ein Widerspruch, ich weiss…).

Ich erachte es als wichtig, achtsam zu sein und zu bleiben. So nimmt man Vieles um sich erst richtig wahr. Doch ich bin mir nicht sicher, ob es nur reicht, achtsam zu sein. Gerade in Bezug auf die Umwelt ist auch Handeln wichtig (wofür ich allerdings auch nicht das Beste Vorbild bin…).

2 Kommentare:

  1. Wie ich merke bist du diese Woche sehr achtsam durchs Leben gegangen. Dein Gedanke zum Wasser hat mich ebenfalls zum Nachdenken angeregt. Wir drehen den Wasserhahn auf und es kommt qualitativ gutes Wasser heraus. Das ist wirklich keine Selbstverständlichkeit, denn schon in unseren Nachbarländern Italien und Frankreich ist die Qualität nicht mehr einen Teil so gut wie bei uns. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, ein solches Gut für uns in Anspruch nehmen zu dürfen und ich hoffe, dass sich das alle bewusst sind und deshalb auch sparsam damit umgehen.

    Reto Marty LG 06 f

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  2. Liebe Dominique

    Wie es du eindrücklich schilderst ist es eben nicht immer so einfach, achtsam zu sein und vor allem achtsam zu handeln. Mir geht es auch so, dass ich mir beim Fahren mit dem Auto bewusst bin, dass ich so einen Beitrag zur Luftverschmutzung leiste..Doch in der Umsetzung fehlt es bei mir auch zum Teil noch. Doch der Wille ist bei uns vorhanden, was doch schon mal ein erster Schritt ist, nicht?

    Ich wünsche dir noch einen autofreien Sonntag;)

    Tamara

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