Montag, 2. März 2009

Von der Kakaofrucht zur Linth-Schokolade

Besonders im Winter esse ich gerne und viel Schokolade. Doch wer hat alles für mich gearbeitet, damit ich dieses Stück Schokolade geniessen kann?
Der lange Weg des Kakao von der Frucht bis zur Schokolade beginnt in den gleichmäßig warmen und feuchten Zonen der Tropen. Dort wächst die Kakaofrucht am Stamme des Kakaobaumes. Wenn die Früchte reif sind, werden sie von den Kakaobauern geerntet. Anschliessend werden die Früchte mit Macheten aufgeschlagen und das Fruchtfleisch mit den Bohnen herausgenommen. Das Fruchtfleisch und die Kakaobohnen werden unter Bananenblättern fermentiert und anschliessend an der Sonne getrocknet. Dabei werden sie von Mitarbeitern ständig gewendet. Nach der Fermentation und dem Trocknen werden die Kakaobohnen in grosse Säcke verpackt und an den nächsten Hafen transportiert. Von da gelangen sie mit grossen Transportschiffen nach Europa. Am Ankunftsort werden die Säcke auf Lastwagen verladen. Diese bringen die Kakaobohnen in die Schokoladenfabriken. In der Schokoladenfabrik werden die Bohnen zuerst auf ihre Qualität geprüft und anschliessend mit mehreren Maschinen, welche von verschiedensten Mitarbeitern bedient werden, zu Schokolade verarbeitet. Die fertigen Schokoladeprodukte werden anschliessend mit Lastwagen in die Läden transportiert, welche Schokolade verkaufen. Dort werden die Produkte entgegengenommen und in den Regalen zum Verkauf eingeräumt.
Es ist erstaunlich, wie viele Leute für meine Schokolade gearbeitet haben. Von Kakaobauern, Chauffeuren, Kapitänen, Schiffsarbeitern, Fabrikmitarbeitern, Qualitätskontrolleuren bis hin zu den Verkäuferinnen im Laden. Es ist enorm viel Engagement und Arbeit nötig, damit ich dieses kleine, unscheinbare Stück Schokolade geniessen kann. Ich werde in Zukunft darauf achten, Schokolade sowie auch andere Produkte, wie beispielsweise Kaffee, bewusster zu geniessen. Ebenfalls möchte ich vermehrt Produkte aus dem fairen Handel kaufen, bei welchem alle Beteiligten ansprechend entlöhnt werden.

5 Kommentare:

  1. Hi Ladina!

    Wie es aussieht haben die Schokolade und der Kaffee sehr vieles gemeinsam. Mir ist aufgefallen, dass sie einen ähnlichen Weg zurücklegen müssen, bevor sie schlussendlich verkaufsbereit im Regal stehen. Es ist schon ein wenig erschreckend, wie viel Arbeit eigentlich hinter jedem Produkt steckt und wie wenig wir schlussendlich dafür bezahlen müssen. Ich finde deinen Vorsatz gut, mehr auf Faire-Trade-Produkte zu achten, denn dann weiss man sicher, dass eine faire Bezahlung aller Beteiligten gewährleistet ist.
    Ich denke, dass Schokolade ein gutes Thema ist, das man auch mit Schülerinnen und Schülern bearbeiten kann! Denn so kann verdeutlicht werden, welch Arbeit hinter jedem Produkt steht und wie wichtig Faire-Trade ist!

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  2. Hey Ladina,
    Ich habe genau diesselbe Tatsache wie Céline festgestellt: Die Schokolade und der Kaffee legen eine ähnliche Reise zurück, bis sie schlussendlich kaufbereit bei uns in den Regalen stehen. Was mich besonders nachdenklich stimmt,ist, dass beide Produkte trotz der langen Reise noch so billig zu erschaffen sind. Wie ist dies möglich? frage ich mich.
    Aus diesem Grund finde ich es gut, dass du in Zukunft vermehrt auf Fair Trade Produkte achten und dieses Thema allenfalls auch einmal mit deiner Klasse behandeln wirst.

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  3. Liebe Ladina

    Dein Eintrag ist eindrücklich. Ich habe dieses Thema im Mensch und Umwelt Praktikum gemacht und war auch sehr erstaunt über den weiten Weg der Schokolade. Auch finde ich spannend, was die Qualität der Schokolade ausmacht und weshalb die Schweizer Schokolade so berühmt ist für ihre gute Qualität.
    Sehr eindrücklich fand ich in meinem Praktikum das Thema FairTrade. An diesem Beispiel kann man den Kindern sehr gut zeigen, dass auch sie etwas für den fairen Handel machen können.

    Ich finde dieses Thema super, da es sehr viele verschiedene Zweige hat, die mit den Kindern behandelt werden können.

    Liebe Grüsse Patricia

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  4. Hey Ladina
    Wow! Eigentlich ist es krass, wie lange der Weg ist, bis die Schokolade bei uns im Ladenregal liegt und wie wenig wir dafür bezahlen. Das ist sicher bei anderen Produkten auch so. Dein Vorsatz, in Zukunft mehr auf Faire-Trade Produkte zu achten, ist super.

    Mit Kindern könnte man das Thema fairer Handel sicher anhand der Schokolade bearbeiten, so wie Patricia schrieb. Es ist wichtig, dass bereits Kindern bewusst gemacht wird, wie wenig sie für etwas bezahlen, dass einen so langen Weg hatte. Sie sollten für Produkte aus fairem Handel sensibilisiert werden.

    Sandra Lee LG06Fg

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  5. Hoi Ladina
    Das geht echt lange und über viele Stationen, bis die Schokolade kaufbereit im Laden ist. Wenn wir eine Tafel Schokolade kaufen, sind wir uns dessen meist gar nicht bewusst. Ich finde es auch wichtig, dieses Thema in der Schule mit den Kindern genauer anzuschauen. Sie sollen merken, dass Produkte wie Schokokolade oder auch Kaffee einen langen Weg hinter sich haben, bis sie bei uns sind.

    Ebenso kann das Thema fairer Handel am Beispiel der Schokolade gut behandelt werden. Den Kindern kann so bewusst gemacht werden, dass Arbeiter hart und häufig unter schlechten Bedingungen für ihren Genuss der Schokolade arbeiten.

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