Montag, 2. März 2009

Wie der Kaffee in meine Tasse kommt...

Da ich zwischendurch gerne einen Kaffee geniesse, habe ich mich heute damit auseinander gesetzt, wie der Kaffee schlussendlich in meine Tasse kommt bzw. welcher Weg zurück gelegt werden muss. Um genaue Informationen herauszufinden, habe ich mich im Internet schlau gemacht.

Der Ursprung unseres Kaffees beginnt natürlich auf den Plantagen in Südamerika. Die Arbeitsabläufe auf den Kaffeeplantagen sind streng durchorganisiert. Zuerst werden Sämlinge herangezogen. Ein Jahr lang brauchen die jungen Pflänzchen dann sorgfältige Pflege, danach werden sie auf andere Felder verpflanzt.

Nach 4 Jahren kann das erste Mal geerntet werden. Verschlossen in den Kaffeefrüchten (Kaffeekirschen) befinden sich die Bohnen. Diese müssen also vorsichtig herausgeholt werden. Danach werden die Bohnen gewaschen und getrocknet. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, werden die schlechten Bohnen aussortiert, die anderen werden zum Export freigegeben.

Mit einem Frachter werden die Kaffeebohnen in die verschiedenen Länder auf der ganzen Welt exportiert. Sind diese im Verkaufsland angekommen, werden sie geprüft und weiterverarbeitet. Denn erst durch die Röstung entsteht das von uns bekannte Heissgetränk.

Ist der Kaffee soweit fertig, wird er abgepackt und in die verschiedenen Verkaufsläden gebracht. Dort kommt das fertige Produkt in die Regale und kann gekauft werden.

Damit der Kaffee schlussendlich also in meine Tasse kommt, waren folgende Arbeitskräfte daran beteiligt: Kaffeepflanzer, Kaffeeernter, Chauffeure, Kapitäne, Fabrikarbeiter/innen, Prüfer, Verkäufer/innen….

Eigentlich ist es erstaunlich, wie wenig man für Kaffee bezahlt, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit dahinter steckt. Daher möchte ich bewusst darauf achten, mehr Faire-Trade Produkte zu kaufen, bei welchen ich weiss, dass alle Beteiligten entsprechend entlöhnt werden….

3 Kommentare:

  1. Hallo Celine

    Ich habe ein ähnliches Thema gewählt wie du, nämlich den Weg der Schokolade. Dieser ist ja ziemlich ähnlich wie der Weg des Kaffees. Du bist noch mehr auf die Aufzucht der Kaffeepflanzen eingegangen. Diesen Aspekt habe ich ein wenig vernachlässigt in meinem Bericht. Es ist schon erstaunlich, wie wenig wir bezahlen für das schlussendliche Produkt, wenn man es mit der Arbeit vergleicht, die dahinter steckt!

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  2. Es gibt mittlerweile sehr viel Produkte die mit einem Fair-Trade-Label markiert sind. Und da gebe ich dir recht, es sollte beim Einkauf häufiger darauf geachtet werden, dass diese Güter bevorzugt werden.
    Aber es gibt praktisch nichts mehr, was nicht sehr viel Arbeit benötigt. Hinter jedem Einkauf steckt eine riesen grosse Arbeit. Man kann sich einfach beim Einkaufen überlegen, brauche ich das jetzt wirklich oder nicht. Teilweise geht man einfach ein bisschen verschwenderisch mit den Mitteln um. Auch sollten alle Menschen gleiche Rechte erhalten.
    eveline Germann, LG06F

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  3. Liebe Céline

    Ich fand es sehr eindrücklich, wie du den ganzen Ablauf geschieldert hast. Bis Anhin war mir wirklich nicht bewusst, welche aufwändigen Arbeitsschritte dahinter stecken. Auch wenn ich eher selten Kaffee trinke, möchte ich mich deinem Vorsatz auf Fair-trad-Produkte zu achten, anschliessen, denn es ist ja auch bei vielen anderen Produkten der Fall, dass die Mitwirkenden nicht ausreichend entlöhnt werden.
    Ich wünsche dir trotz allem viel Genuss bei der nächsten Tasse Kaffee;))

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